Berufsorientierung an der SARB (Übersicht)

8. Jahrgang

Vorstellung des BO – Konzeptes auf dem I. Elternabend

Einführung und Einweisung – Berufswahlpass (Wirtschaftsunterricht)

Kompetenzfeststellungstest  – Stärken/Schwächen – Analyse (I. Halbjahr)

 Besuch der regionalen Ausbildungsmesse „Talent trifft Ausbildung“ (I. Halbjahr)

 Berufsfelderkundung in Papenburg (I. Halbjahr – mehrtägig)

1-wöchiges Betriebspraktikum (II. Halbjahr)

BIZ – Besuch (II. Halbjahr)

Bewerbertraining I  (II. Halbjahr)

  • Erstellung von Bewerbungsunterlagen/Onlinebewerbung

9. Jahrgang 

Elterninformationsabend zur Berufsorientierung/Berufsberatung 

Besuch der regionalen Ausbildungsmesse „Talent trifft Ausbildung“ (I. Halbjahr)

2- wöchiges Betriebspraktikum (I. Halbjahr)

Besuch der regionalen Ausbildungsmesse „Ausbildung 49“ (II. Halbjahr)

2- wöchiges Betriebspraktikum (II. Halbjahr)

Bewerbertraining II (Bewerbungsgespräch)

Azubis im Unterricht

individuelle Beratungsgespräche (SuS + KL/FL/FBL + Berufsberater)


10. Jahrgang 

Teilnahme an der Ausbildungsmesse „Talent trifft Ausbildung“ (ausgewählte SuS – Speed – Dating – Bewerbungsgespräch)

Projektwoche Profile (I. Halbjahr)

Betriebsbesichtigungen,

Hospitationen an Gymnasien, Fachgymnasien, Fachschulen, Berufsbildenden Schulen (BBS)

individuelle Beratungsgespräche (SuS + KL/FL/FBL + Berufsberater)

freiwillige Praktika bzw. Probearbeitstage

 

Schülerfirma „Time out“ – (Mitarbeit des Profils Wirtschaft 9)

Projekt „Generationen – Werkstatt“

 Zukunftstag pro Schuljahr

Teilnahme an regionalen Ausbildungsmessen

  • Messe „Ausbildung 49“
  • „Talent trifft Ausbildung“

 

Jugendberufsagentur (JBA)

Berufsberater Herr von Rauch/Frau Pieper (LK OS – Maßarbeit)

(1- 2 mal pro Monat in der Schule)

  • Gruppengespräche
  • Einzelgespräche
  • Schüler-/Elterngespräche

 

freiwillige Betriebspraktika im 9./10. Schuljahr (möglichst in den Ferienzeiten)


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Berufsorientierung an der Schule Am Roten Berg

Die Berufsorientierung stellt im schulischen Kontext ab dem 8. Jahrgang einen besonderen Schwerpunkt dar. Vielfältige berufsorientierende Maßnahmen und Projekte, sowie eine enge kontinuierliche Begleitung und Beratung durch das Team „Jugendberufsagentur“  unserer Schule ist hierfür eine wichtiger Faktor, um allen Schülerinnen und Schüler eine passgenaue individuelle Orientierung für den beruflichen Werdegang zu ermöglichen. 

Ein großes Netzwerk von Kooperationspartnern regionaler und überregionaler Betriebe, Unternehmen und Institutionen unterstützt uns bei der Umsetzung unsere Berufsorientierung. Hierfür haben wir als Schule einen „Runden Tisch zur Berufsorientierung“ eingerichtet. Er dient zum informellen Austausch, zur Absprache, der Koordinierung und Optimierung berufsorientierender Maßnahmen und Projekte.

Zur Dokumentation aller berufsorientierenden Maßnahmen sowie seiner Unterlagen führt jede/r Schüler/in verpflichtend einen Berufswahlpass

Auf dem ersten Elternabend der Klasse 8 stellt der Fachleiter Wirtschaft und das Team „Jugendberufsagentur“ unserer Schule das Konzept der Berufsorientierung der SARB vor.

Zu Beginn des 8. Schuljahres durchläuft jede/r Schüler/in ein Kompetenzfeststellungsverfahren. Dabei werden die individuellen Stärken und Schwächen eines jeden Einzelnen ermittelt, um darauf aufbauend eine gezielte Beratung bezogen auf Fähigkeiten, Fertigkeiten, Neigungen und Interessen zu initialisieren.

Auf der Basis einer Stärken- und Schwächen – Analyse führen wir eine mehrtägige Berufsfelderkundung in Papenburg durch. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler frühzeitig in der beruflichen Orientierungsphase Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder erhalten und somit für ihr erstes einwöchiges Betriebspraktikum Ideen und Möglichkeiten aufgezeigt bekommen.

Verpflichtende Betriebspraktika finden im 8. Schuljahr (einwöchiges Praktikum) und im 9. Schuljahr (zweiwöchiges Praktikum) statt. Alle Betriebspraktika werden im Rahmen des Wirtschafts- und Deutschunterrichts vor- und nachbereitet. Während der Praktika erfolgt durch die Wirtschaftslehrkraft und das Klassenlehrerteams eine intensive Betreuung. Vorbereitend erfahren die Schülerinnen und Schüler einen „Benimmknigge“, der den Erstkontakt und das Auftreten im Praktikum in den Blick nimmt. Außerdem erarbeiten die Schülerinnen und Schüler eine Bewerbermappe, die sie für alle Praktika nutzen können.

Im 9. Jahrgang erfolgen ein vertiefendes Bewerbungstraining und ein Teambuilding, welches auf den Trainings der Jahrgänge 5 bis 8 aufbaut. Die Schülerinnen und Schüler sollen für zukünftige Bewerbungs- bzw. Vorstellungsgespräche optimal vorbereitet sein.

Ab dem 9. Jahrgang erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an ergänzenden Modulen unseres Berufsorientierungskonzeptes teilzunehmen. Wie zum Beispiel: Betriebsbesichtigungen, Teilnahme an regionalen Ausbildungsmessen, ergänzende Praktika, Ferienjobs, interkulturelle Trainings etc. Ferienjobs.

Angebote für Praktikumsstellen und Ausbildungsplätze werden an unserer Berufsorientierungs – Infosäule in der Schule veröffentlicht. Betriebe nehmen hierzu mit uns Kontakt auf und wir informieren die Schülerinnen und Schüler über mögliche Angebote.

Im Rahmen unseres Methodenkonzeptes erfahren die Schülerinnen und Schüler grundlegende und erweiterte Kompetenzen im Bereich: Präsentations-, Kommunikations- und Teamkompetenz.

Die regelmäßige Teilnahme an regionalen Ausbildungsmessen „Talent trifft Ausbildung“ sowie „Ausbildung 49“ sind ein wesentlicher Baustein in unserem Konzept. Sie ermöglichen den Schüler/innen Betriebe und Unternehmen aus unserer Region kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen, Gespräche mit aktuellen Auszubildenden zu führen und an kurzen simulierten Vorstellungsgesprächen teilzunehmen. Hieraus sind in den letzten Jahren schon Praktikumsplätze und sogar auch spätere Ausbildungsverträge hervorgegangen.

Profilwoche 10. Jahrgang

Im Rahmen einer Profilwoche im 10. Schuljahr führen wir für die Schülerinnen und Schülern entsprechend ihrer Profilfächer verschiedene Projekte durch.

Für Schülerinnen und Schüler, die nach der zehnten Klasse das Abitur anstreben, bieten wir Hospitationstage an Osnabrücker Gymnasien und Fachgymnasien an.

Für die Schüler/innen des Profilfaches Technik findet eine dreitägige Exkursion an die BBS Brinkstraße statt.  Hier durchlaufen die Schüler/innen an drei Tagen drei unterschiedliche technische Berufsfelder. Unter Anleitung von Ausbildern (Berufsschullehrern/innen) und aktuellen Auszubildenden lernen sie die Lehr- und Ausbildungsräume sowie Inhalte praxisnah kennen.

Die Schülerinnen und Schüler des Profils Wirtschaft führen Unternehmens – Planspiel durch. Dabei erhalten sie spielerische Einblicke in viele Bereiche der Unternehmensführung. Außerschulische Kooperationspartner unterstützen und hierbei mit ihrem Fachwissen.

Die Schülerinnen und Schüler des Profils Gesundheit und Soziales hospitieren in der Profilwoche an verschiedensten weiterführenden Schulen aus dem erzieherischen, gesundheitlichen und pflegerischen Bereich.

Für die einzelnen Profilfächer finden innerhalb der Profilwoche zielgerichtet Betriebsbesichtigungen statt, bei denen
unsere Schülerinnen und Schüler mit den Auszubildenden der Kooperationspartner auf „Augenhöhe“ über die Ausbildungsberufe sprechen können. 

Die Generationen – Werkstatt, bei der pensionierten „Alt- Meistern“ unserer Kooperationspartner in ihren Unternehmen im Rahmen von Projekten ihr Wissen, Können sowie ihre jahrelange Erfahrung an Schüler/innen weitergeben,  ist ebenfalls ein wichtiger und besonderer Bestandteil in unserer Berufsorientierung. Die Generationen – Werkstatt, zu der sich Schüler freiwillig anmelden können, findet jeweils in einem befristeten Zeitraum im Rahmen des freiwilligen Ganztages statt.  Im Laufe der vergangenen Jahre sind aus den verschiedenen Generationen – Werkstätten einige Ausbildungsverträge entstanden.

Aus dem schulischen Alltag ist unsere Schülerfirma „timeout“ nicht mehr wegzudenken. Hier erhalten unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit als Mitarbeiter der Schülerfirma  erste Erfahrungen des wirtschaftlichen Handelns und Denkens zu sammeln.

Thomas Weißenburg